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Drastischer Anstieg der Ebola-Fälle im Kongo

Kinshasa. Rund zehn Monate nach Beginn der Ebola-Epidemie im Osten des Kongos ist die Zahl neuer Erkrankungen stark angestiegen. In der Woche bis einschließlich Montag habe man 106 bestätigte Neuerkrankungen des hämorrhagischen Fiebers und 72 Todesfälle registriert, erklärte das Gesundheitsministerium in Kinshasa. So viele neue Fälle in einer Woche habe es zuvor noch nicht gegeben. Seit Ende März ist die Zahl der Erkrankungen sogar um fast 50 Prozent in die Höhe geschnellt - von etwa 1000 auf inzwischen rund 1500. Die Epidemie scheint trotz internationaler Anstrengungen nicht unter Kontrolle zu bringen zu sein. Auch die Zahl der Todesopfer stieg zuletzt rasch an, von rund 630 Ende März auf inzwischen rund 950. dpa/nd

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