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Ein Kulturgut als Ware

Auch auf dem Buchmarkt schlägt die ökonomische Logik durch. Digitalisierung und Konzentration machen der Branche zu schaffen. Nun befeuert die Pleite eines Zwischenhändlers die Sorgen.

  • Von Helma Nehrlich
  • Lesedauer: ca. 10.5 Min.

Hier geht es um Bücher, die laut Unesco-Übereinkommen von 2005 sowohl »eine wirtschaftliche als auch kulturelle Natur haben, da sie Träger von Identitäten, Werten und Sinn sind«. Sie dürfen daher »nicht so behandelt werden, als hätten sie hier nur einen kommerziellen Wert«.

Doch freilich sind Bücher auch Waren. In dieser Eigenschaft ergeht es ihnen wie Büroklammern oder Fischkonserven. Mittels einer Produktions- und Lieferkette gelangen sie vom Hersteller zum Konsumenten. Allerdings weist diese Kette in Sachen Buch durchaus Besonderheiten auf.

Bücher begegnen uns seit über 20 Jahren nicht mehr allein, wie sie einst »erfunden« und durch den Buchdruck über Jahrhunderte geprägt wurden: als Erzeugnis aus Papier, Karton und Druckfarbe – kurz als »analoges« Buch, das aufgeschlagen, gelesen und danach ins Regal gestellt werden kann. Auch dafür hatte die Unesco schon 1964 eine Definition parat: Ein Buch muss, um den Namen zu verdiene...


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