Versailles à la Peking

Wie der Erste Weltkrieg in die chinesische Unabhängigkeitsbewegung mündete.

  • Von Vincent Burckhardt
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
Auftakt zur chinesischen Moderne: Die Proteste vom 4. Mai 1919 auf dem Platz des Himmlischen Friedens waren die erste Demonstrationen in der Geschichte des Landes.

Vor 100 Jahren endeten in Paris die Verhandlungen um den Vertrag von Versailles, der dann am 28. Juni von Deutschland unterzeichnet wurde. Die Inhalte sind im Wesentlichen bekannt. Als Alleinverantwortlicher für den Krieg, so legte es das Schriftstück fest, musste Deutschland unter anderem erhebliche Territorien abtreten - in Europa wie den kolonialisierten Zonen des Pazifiks, Afrikas und Asiens.

Zumindest in Europa weniger bekannt ist, dass dieser Vertrag auch in Fernost erhebliche Auswirkungen zeigte - die den Intentionen der europäischen Mächte zuwiderliefen. Denn es war auch eine chinesische Delegation zu den Verhandlungen angereist. Die 1912 unter Sun Yat-sen gegründete Republik China hatte sich seit 1917 im Kriegszustand mit Deutschland befunden und während des Krieges 140 000 Staatsbürger nach Europa entsandt, um die Alliierten zu unterstützen - vornehmlich durch Arbeit im Schienen- und Straßenbau sowie in Fabriken und Werk...

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