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Zur Hölle, nein!

Nach der Niederlage vor Gericht zeigt sich Caster Semenya kämpferisch: sportlich ebenso wie juristisch

  • Von Christoph Leuchtenberg, Doha
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Antwort auf die Frage aller Fragen gab Caster Semenya so schnell wie entschieden. Ob sie denn nun ihren Testosteronspiegel medikamentös senken werde, um weiter über 800 Meter starten zu dürfen? »Hell, no!«, sagte die meistdiskutierte Leichtathletin der Welt nach ihrem Diamond-League-Sieg in Doha: »Zur Hölle, nein!« Aber - und das wird die Brisanz in Semenyas Fall noch weiter steigern: Über eben jene Lieblingsstrecke von ihr wolle sie definitiv weiter antreten.

Das passte zu einem Abend, der ein wenig Klarheit bringen sollte, aber nur noch mehr Unklarheit brachte. Die Fachwelt ist gespalten. Auch IOC-Präsident Thomas Bach war hin- und hergerissen. »Es ist eine extrem komplexe Angelegenheit mit den Themen Wissenschaft, Ethik und Fair Play. Das ist sehr delikat«, sagte der Tauberbischofsheimer in Australien.

Während Präsident Jürgen Kessing vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes CAS ...


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