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Operation Garotte

René Heilig über Trumps perverse Lust, den Iran zu würgen

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: 1 Min.

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Die Garrotte, zu deutsch Würgeschraube, ist ein mittelalterliches Mordinstrument. Umdrehung für Umdrehung wird dem Opfer die Luft genommen. Der Tod tritt langsam ein. So mag es Trump. Erst hat US-Präsident in seiner Unvernunft das Atomabkommen mit Iran gekündigt. Dann spielte er Wirtschaftsterrorist, untersagte Teheran den Ölexport und verlangt vom Rest der Welt, dass jeglicher relevante Handel mit Iran unterbleibt. Je mehr das Opfer röchelt, umso mehr Unzufriedenheit entsteht im Land. Siehe Venezuela. Falls die aber nicht rasch genug zum Ziel führt, schickt Trump einen Flugzeugträger. In der Hoffnung, die zum politischen Tod verurteilte iranische Führung wird ihr durchaus potentes Militär aufbieten, um die Straße von Hormus zu sperren. Was übrigens ihr gutes Recht wäre, denn die globale wichtige Tankerroute läuft durch iranische Hoheitsgewässer. Verträge, die anderes garantieren würden, gibt es nicht.

Doch das ist egal, denn bleiben erst einmal fast ein Drittel der globalen Öl-Transporte, die durch dieses Gebiet laufen, aus, werden viele nicht nur ein Auge zudrücken, wenn Trump Bombern den Startbefehl erteilt. Was unternimmt Deutschland - Mitglied des UN-Sicherheitsrats und Signaturmacht des Atomabkommens -, damit es nicht dazu kommt? Wenn es sein muss, wird der Außenminister zur Besonnenheit aufrufen. Vor allem Iran.

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