Werbung

Der Iwan kommt!

Christian Klemm über ein NATO-Manöver an einem historischen Datum

  • Von Christian Klemm
  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

NATO-Manöver: Der Iwan kommt!

»Wir müssen dem Iwan zuvorkommen und jetzt angreifen. Sonst ist es zu spät!« So oder so ähnlich wurde der Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion von der Nazi-Propaganda begründet. Das »Dritte Reich« ist längst Geschichte, die Sowjetunion ebenfalls. Der Feind aber lauert für nicht wenige Politiker auch 74 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges noch immer im Osten. Seit Russland vor einigen Jahren beschlossen hat, nicht mehr das Schoßhündchen des Westens zu sein, haben die NATO-Oberen Schnappatmung. Der Angreifer für das am Donnerstag beginnende Großmanöver wird namentlich zwar nicht genannt. Doch allen dürfte klar sein, wen das »Verteidigungsbündnis« aufs Korn nimmt: die politische Führung in Moskau. Und zwar genau an dem Datum, an dem dort der Sieg über den Hitler-Faschismus gefeiert wird. Die NATO-Führung will der Öffentlichkeit offenbar demonstrieren, wie wenig sie aus dem Morden auf den Schlachtfeldern gelernt hat.

Ein Angriff Russlands auf einen der Mitgliedsstaaten entbehrt darüber hinaus jeder Grundlage. Moskau könnte solch eine Auseinandersetzung alleine aus wirtschaftlicher Sicht kaum durchhalten. Als politisches Schreckgespenst muss Russland dennoch in schöner Regelmäßigkeit herhalten. Das war damals auch nicht anders.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!