»Newsroom« der Regierung sorgt für Kritik

Mainzer Koalition setzt auf Internetdienste

  • Von Ira Schaible, Mainz
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Ampel-Regierung in Mainz will Medien und Bürger über die Internetdienste Facebook, Twitter und Instagram umfassender informieren. Die Wähler sollen über diese Kanäle auch direkt mit der Landesregierung in Dialog treten können. Unter der Überschrift »Vom Pressedienst zum Newsroom« hat Regierungssprecherin Andrea Bähner die neue Kommunikationsstrategie in einem Online-Portal für moderne Verwaltung dargelegt - und viel Kritik abbekommen.

Die entzündete sich nicht nur an dem Begriff »Newsroom«, sondern auch an der Begründung. Unter der Leitlinie »Dahin gehen, wo die Menschen sind« stellt die ehemalige Journalistin mit Blick auf die steigende Zahl der täglichen Internetnutzer fest: »Gleichzeitig sinkt die Versorgung durch die klassischen Medien.«

Die Landesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV), Andrea Wohlfart, kritisierte die Newsroom-Pläne scharf: »Die Landesregierung verschärft mit diesem Schritt die von ihr bemäng...


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