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Jüdische Gemeinden schrumpfen weiter

Frankfurt am Main. Der Zuzug von Juden aus dem Ausland in die Bundesrepublik ist einer Statistik zufolge im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit dem Zerfall der Sowjetunion gesunken. Dies geht aus einer am Donnerstag vorgelegten Erhebung der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland hervor. 2018 zogen demnach lediglich 594 Juden nach Deutschland. Ab den 1990er Jahren hatte der Zuzug jüdischer Kontingentflüchtlinge aus der ehemaligen Sowjetunion die jüdischen Gemeinden in Deutschland anwachsen lassen. Inzwischen sinkt die Mitgliederzahl der jüdischen Gemeinden beständig, 2018 zum zwölften Mal in Folge. Ende vergangenen Jahres waren in den Gemeinden 96 325 Mitglieder registriert - nach 97 791 in 2017. Der höchste Mitgliederstand wurde 2006 mit 107 794 erreicht. dpa/nd

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