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Stockende Höhenwinde

Eine neue Studie belegt, dass die Extremwetterereignisse auf der Nordhalbkugel im letzten Sommer in Verbindung miteinander standen.

  • Von Ingrid Wenzl
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Von West nach Ost bläst der Jetstream in rund 10 Kilometern Höhe mit Geschwindigkeiten von bis zu 500 Kilometern pro Stunde über die mittleren Breiten der Nordhalbkugel. Dabei wird er gelegentlich nach Nord oder Süd abgelenkt. In dieser wellenförmigen Bewegung transportiert er Hoch- und Tiefdruckgebiete, die unser Wetter bestimmen. Letzten Sommer kam diese Wellenbewegung - wie schon in den westeuropäischen Dürresommern 2003, 2006 und 2015 - quasi zum Stillstand. Die Folge war, dass Großwetterlagen wochenlang an ihrer Position verharrten.

Laut Kai Kornhuber, Hauptautor einer Studie über dieses Phänomen, die kürzlich in der Fachzeitschrift »Environmental Research Letters« erschien, nahm der Jetstream in diesen Zeiträumen stets dieselbe Form an. »Das Windmuster lässt sich idealisiert beschreiben wie eine Welle, die sich einmal um die Nordhemisphäre erstreckt, wobei sie sieben Mal auf und ab schwingt«, erklärt der Wissenschaftler, der...


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