Wissenschaft in drei Pakten

In den Vereinbarungen von Bund und Ländern haben Lehre und Studium an Hochschulen das Nachsehen.

  • Von Karin Zimmermann
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.
Über rund 160 Milliarden Euro für die Wissenschaft wird dieser Tage im Bundestag beraten.

Als »Glücksfall für die Zukunft Deutschlands« bezeichnete der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Albert Rupprecht in der vergangenen Woche die Verabschiedung der Wissenschaftspakte durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) aus Wissenschafts- und Finanzminister*innen des Bundes und der Länder.

Eine Verbesserung stellt die finanzielle Planungssicherheit dar, denn die Pakete werden nicht wie bisher um jeweils fünf, sondern um zehn Jahre bis 2030 verlängert. Weniger glücklich sind die Organisator*innen der Kampagne »Frist ist Frust«, die den Hochschulpakt bis zuletzt in einen »Entfristungspakt« verwandeln wollten. Doch die Gelder verbindlich an Dauerstellen zu binden, ist nicht gelungen. Wie sollen nun die künftigen Finanzierungsanteile von Bund und Ländern und die Verteilung der Gelder auf die Hochschulen und außeruniversitären Forschungsorganisationen im Detail aussehen?

Vereinbar...

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