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Vereint in Gegnerschaft

Wie die ökonomischen Weltmächte das globale Handelssystem demontieren.

  • Von Stephan Kaufmann
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Der Streit der Großmächte um die Erträge des Weltmarkts erreicht eine neue Eskalationsstufe: Die US-Regierung erhob am Freitag weitere Zölle auf chinesische Güter. Damit will Washington in den laufenden Verhandlungen Druck auf Peking ausüben. Doch auch wenn sich die USA und China in den nächsten Tagen auf ein Abkommen einigen, so wäre dies nur eine weitere Etappe im Handelskrieg, dessen Ende nicht abzusehen ist. Was sich derzeit vollzieht, ist der Übergang zu einem neuen System: von einem global gültigen Regelwerk des Welthandels hin zu einer dauernden Machtprobe zwischen den ökonomischen Zentren USA, China und EU.

Grund für die neuen Zölle ist die Unzufriedenheit von US-Präsident Donald Trump mit dem Fortschritt der Handelsgespräche zwischen den Vereinigten Staaten und China. Importe aus der Volksrepublik im Wert von 200 Milliarden Dollar hatte Washington bereits mit einem Zusatzzoll von zehn Prozent belegt. Dieser Satz steigt nu...


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