Zwischen allen Stühlen

Er war ein von Kommunisten verfolgter Kommunist: Vor 50 Jahren starb Paul Merker

  • Von Mario Keßler
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Merker (2. v. l.) auf der »1. Zonentagung volkseigener Güter« 1949 im Gut Schmerwitz bei Berlin

In völliger Verkennung der Tatsachen sah Walter Ulbricht in Paul Merker zu Beginn der DDR einen Rivalen im Kampf um die Führungsposition in der SED und suchte ihn auszuschalten. Dies gelang ihm mit dem Stigma »West-Emigration«, die den führenden Genossen in der Partei suspekt war. Im August 1950 verlor Paul Merker alle Funktionen und wurde aus der SED ausgeschlossen, wobei ihn Wilhelm Pieck im Unterschied zu anderen Genossen zunächst vor der Verhaftung bewahren konnte.

Merker wurde Leiter einer HO-Gaststätte in Luckenwalde. Doch im November 1952 wurde er verhaftet und im MfS-Gefängnis Hohenschönhausen unter unwürdigsten Bedingungen festgehalten. Dies war Teil der gegen wirkliche und vermeintliche Abweichler in den Reihen der osteuropäischen kommunistischen Parteien in Gang gesetzten Terrorwelle, deren Opfer unter anderem Noel Field und Rudolf Slánský wurden. Da Merker sich für »Entschädigungs«-Zahlungen auch an außerhalb der DDR lebende...

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