Angst vor der Sofortlieferung

In den USA soll der Versand für Primekunden künftig auf einen Tag verkürzt werden - die Beschäftigten fragen sich, wie diese Beschleunigung zu schaffen sein soll

  • Von John Dyer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Amazon hat kürzlich angekündigt, 800 Millionen Dollar (712 Millionen Euro) auszugeben, um die Lieferzeiten für Mitglieder von Prime, dem geldbringenden Service, der Kunden dazu verleitet, den Online-Marktplatz im Austausch für kostenlose Videos, Musik und Cloud-Computing-Speicherplatz zu nutzen, von zwei auf einen Tag zu verkürzen.

Die neue Zielmarge sorgt für Angst und Frustration unter den Amazon-Mitarbeitern. Stuart Appelbaum, Chef der Gewerkschaft für Groß- und Einzelhandel und Warenhäuser, sagte, dass steigende Liefergeschwindigkeiten die Mitarbeiter in den Versand-Zentren gefährden könnten. »Schon mit dem zweitägigen Prime-Shipping sind die Mitarbeiter von Amazon Fulfillment derzeit mit 200 bis 300 Bestellungen pro Stunde im 12-Stunden-Schichtbetrieb konfrontiert«, sagte Appelbaum. Sie müssten bereits jetzt kämpfen, dieses Tempo durchzuhalten. »Wenn Amazon plant, die Geschwindigkeit noch zu verdoppeln, muss es auch den Perso...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 617 Wörter (4477 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.