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ThyssenKrupp macht Verlust

Essen. Der Industriekonzern Thyssenkrupp muss nach der Absage der Stahlfusion für das zweite Quartal ein Minus verbuchen. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, belief sich der Verlust auf 86 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatten der Konzern noch 250 Millionen Euro Gewinn gemacht. Dabei trieben sowohl höhere Kosten als auch eine mögliche Kartellstrafe den Gewinn nach unten. Thyssenkrupp hatte am vergangenen Freitag die geplante Fusion der Stahlsparte mit Tata Steel aus Indien abgeblasen. Außerdem kündigte die Firma den Abbau von weltweit 6000 Stellen an, zwei Drittel davon in Deutschland. Laut aktuellen Zahlen hat der Produzent von U-Booten und Aufzügen weltweit 161.000 Mitarbeiter. AFP/nd

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