Sozialer Alleingang

Der erste AWO-Kreisverband in Thüringen will den Lohnabstand zum öffentlichen Dienst schließen

  • Von Sebastian Haak
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Frank Bsirske ist voll des Lobes über das, was Frank Albrecht an diesem Tag in Erfurt verkündet: Dass der Regionalverband Mitte-West-Thüringen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in den nächsten Monaten mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di verhandeln wird, um dafür zu sorgen, dass seine Hunderten Beschäftigten in absehbarer Zukunft auf dem Niveau des öffentlichen Dienstes und damit deutlich besser als bislang bezahlt werden: Altenpflegerinnen, Krankenpfleger, Erzieherinnen, Verwaltungsangestellte bis hin zum Hausmeister. Zum 1. Januar 2020, erklärt Albrecht, der Vorstandsvorsitzende des Regionalverbandes, solle nach seinen Vorstellungen ein entsprechender Angleichungstarifvertrag in Kraft treten. Damit sollten die bestehenden Gehaltslücken zwischen dem heutigen Lohnniveau der dort Beschäftigten und dem vergleichbaren Lohngefüge im öffentlichen Diensts innerhalb von ein bis drei Jahren geschlossen werden. Bsirske, der ver.di-Chef, sagt da...


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