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NABU-Beschwerde gegen Insektizid-Einsatz

Potsdam. Der brandenburgische Naturschutzbund (NABU) hat beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg Beschwerde gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Potsdam eingelegt, das umstrittene Insektizid »Karate Forst flüssig« nicht zu verbieten. Wie der NABU am Donnerstag mitteilte, hatte das Gericht am Mittwoch einen entsprechenden Eilantrag abgelehnt. »Wir haben die schwerwiegenden Auswirkungen des Totalinsektizids ›Karate Forst‹ auf Insekten und Vogelwelt nachgewiesen«, erklärte der NABU-Landesvorsitzende Friedhelm Schmitz-Jersch. Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) zufolge ist der Einsatz des Mittels jedoch notwendig, um den Totalverlust von mindestens 3000 Hektar Wald durch den Kiefernschädling Nonne zu verhindern. Seit vergangener Woche fliegen Hubschrauber des Landesbetriebs Forst über Wäldern im Landkreis Teltow-Fläming und versprühen das Insektizid. dpa/nd

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