US-Verbündete setzen sich ab

Bundeswehr und andere NATO-Partner kritisieren indirekt Trumps Iran-Kurs

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der psychologische Krieg zwischen den USA und Iran ist in vollem Gang. Washington setzte den Flugzeugträgers »USS Abraham Lincoln« samt seiner Armada in Marsch und verlegte Bomber in die Region. Unter Berufung auf Insider meldet die »New York Times«, die US-Regierung wolle im Ernstfall 120 000 Soldaten in den Nahen Osten schicken. Das Pentagon äußerte sich nicht, wohl aber der Präsident selbst. Trump dementierte - um so die Drohung zu erhöhen: Wenn die USA Truppen schickten, dann gewiss nicht nur 120 000 Mann, warnt er.

Inzwischen hat die Angst vor Zusammenstößen den Irak erfasst. Das deutete sich bereits in der vergangenen Woche an, als US-Außenminister Mike Pompeo einen Termin in Deutschland platzen ließ, um zu Konsultationen nach Bagdad zu fliegen. In der Folge wurde vor einer zunehmenden Gefährdung der rund 5000 in Irak stationierten US-Militärs sowie anderer in der An...

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