Das zentralisierte Zentralabitur

Proteste gegen die Mathe-Prüfungen zeigen Probleme des Bildungsförderalismus auf

  • Von Guido Sprügel
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Zu doof, zu faul - Prüflinge, die sich über den Schwierigkeitsgrad ihrer Aufgaben beklagen, haben die öffentliche Meinung meist gegen sich. Nimmt doch parallel zum zeitlichen Abstand vom eigenen Abschluss die Gewissheit zu, das »früher« noch richtig gelernt worden sei, während heute den verwöhnten Blagen nichts mehr zugemutet werden dürfe.

In diesem Sound werden auch - zumindest in den Sozialen Medien - Beschwerden kommentiert, im heurigen Mathematikabitur seien die Prüfungsaufgaben zu schwierig und zu zahlreich gewesen. Dabei kommen diese Beschwerden aus ganz Deutschland. Am lautesten ist der Aufschrei in Bayern, wo Zehntausende eine Petition unterzeichnet haben. Doch in unterschiedlicher Intensität gibt es solche Klagen bundesweit - mit Ausnahme von Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen, wo solche Stimmungen zumindest nicht wahrgenommen wurden.

Was ist dran an diesem kleinen Schulbankaufstand? Handelt es sich nur um einen »Hy...

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