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CGT soll kämpferischer werden

Gewerkschaftsbasis fordert härtere Aktionen

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Zum Abschluss des einwöchigen Kongresses von Frankreichs zweitgrößter Gewerkschaft CGT in Dijon ist am Freitag ihr Vorsitzender Philippe Martinez wiedergewählt worden. Es gab keinen Gegenkandidaten, aber mit 90 Prozent der abgegebenen Stimmen bekam er fünf Prozent weniger Zustimmung als beim vorangegangenen Kongress 2016. Außerdem nahmen 15 Prozent der rund 1000 Delegierten nicht an der Abstimmung teil. Das zeugt davon, dass der CGT-Chef in den eigenen Reihen nicht unumstritten ist.

Martinez ging der Ruf eines »Hardliners« voraus, als er 2015 die Nachfolge des eher pragmatischen Thierry Lepaon antrat. Doch inzwischen findet ihn eine wachsende Zahl von Gewerkschaftern offenbar nicht kämpferisch genug. Sie lasten ihm an, dass die CGT ihren traditionellen Führungsplatz unter den französischen Gewerkschaften bei den Betriebsratswahlen in der Privatwirtschaft und auch im Öffentlichen Dienst an die reformistische Gewerkschaft CFDT verloren h...


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