Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Die Energiewende braucht Moskau

Eine Konferenz in Berlin diskutierte Perspektiven der Gaskooperation EU-Russland

  • Von Hubert Thielicke
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die USA setzen dem Bau der Pipeline Nord Stream 2 massiven Widerstand entgegen, drohen gar mit neuen Sanktionen. Auch osteuropäische Staaten wie die Ukraine, Polen und die Slowakei bremsen. In diesem schwierigen Umfeld beschäftigte sich am Donnerstag in Berlin eine von der Russischen Gasgesellschaft organisierte internationale Konferenz mit den Perspektiven der Energiekooperation zwischen Russland und der EU im Gasbereich.

Derartige Veranstaltungen könnte man als Lobbyaktivitäten abtun, ginge es nicht um lebenswichtige Fragen der europäischen Energieversorgung. Experten rechnen damit, dass in der Übergangsphase der Energiewende, in der Kohle- und Kernkraftwerke zunehmend stillgelegt werden, der Gasbedarf hoch bleibt und sogar weiter wächst. Sie verweisen darauf, dass ein verlässliches System der Energieversorgung nicht völlig auf erneuerbaren Energien beruhen könne. Zudem ermögliche Naturgas eine relativ schnelle Reduzierung der K...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.