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Domscheit-Berg weist Vorwürfe zurück

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Die Politikerin und Netzaktivistin Anke Domscheit-Berg hat erneut den Vorwurf einer angeblichen Körperverletzung zurückgewiesen. Bei einer Mahnwache für im Mittelmeer ertrunkenen Geflüchteten im Jahr 2015 habe sie mit einem Blumenstrauß ein symbolisches Grab anlegen wollen. Polizisten hatten versucht, ihr diesen abzunehmen. Sie sei »unbegründet und willkürlich« von Polizisten getreten und geschlagen worden. Die Netzaktivistin war wegen Körperverletzung zu 600 Euro Strafe verurteilt worden, weil sie im Gerangel eine Polizistin »mit ihren Fingernägeln erwischt« und eine kleine Kratzwunde verursacht habe. Sie habe zu keinem Zeitpunkt einen Beamten verletzt, erklärte Domscheit-Berg am Freitag zu Beginn des Berufungsprozess im Berliner Landgericht. dpa/nd

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