Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Salvinis aller Länder treffen sich in Mailand

Fast ebenso viele Gegendemonstranten konterkarieren die Kundgebung der europäischen Ultrarechten

  • Von Wolf H. Wagner, Florenz
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Mehr als 100 000 Menschen sollten den Mailänder Domplatz füllen, hatte der Chef der italienischen Lega, Matteo Salvini, versprochen. Am Ende waren es an diesem regnerischen Samstag etwa 20 000, die gekommen waren, um die versammelten Nationalisten Europas zu sehen und zu hören.

Italienische Journalisten hatten sich unter die auf dem Platz versammelten Anhänger Salvinis begeben und zumindest einige zweifelnde Töne eingefangen. Deren Grundtenor: Wie soll das denn gehen - Italien und die Nation zuerst, dann aber doch Europa? Auf diese Frage konnte keiner der anwesenden Populisten eine Antwort geben: Alle betonten, dass ihre Völker zuerst kämen und erst viel später alle anderen. Dies jedoch scheint keine gute Basis für eine Allianz.

Salvini beeilte sich in seiner Rede darauf hinzuweisen, dass er und seine Lega weder »Ultrarechte noch Extremisten« seien. Diese, so Salvin...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.