Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Ganz unspektakulär in die Weltspitze

Der vor der Weltmeisterschaft kaum bekannte Düsseldorfer Mathias Niederberger ist in der Slowakei zu einem der besten Eishockeytorhüter aufgestiegen

  • Von Carsten Lapp, Kosice
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Den Aufstieg zur Nummer eins der deutschen Eishockeytorhüter hat Mathias Niederberger kaum jemand zugetraut. Zum Ende der WM-Vorrunde spricht aber niemand mehr von Dennis Endras oder Danny aus den Birken, die Bundestrainer Toni Söderholm überraschend nicht mit in die Slowakei mitgenommen hatte. Auch am Sonntag, beim unglücklichen 1:3 gegen die USA, war der Düsseldorfer Niederberger wieder bester Mann im deutschen Team. »Ich habe genau das von ihm erwartet. Er hat die Fähigkeiten dazu. Das haben vielleicht nicht alle gewusst«, sagte Söderholm über den 26-Jährigen.

Vor dem letzten Vorrundenspiel am Dienstag gegen Finnland liegt Niederberger mit den Toptorhütern der großen Nationen gleichauf. Mit einer Fangquote von 94,17 Prozent gehört er zu den fünf Besten des Turniers, doch fliegen deutlich mehr Pucks auf sein Tor (120). Mit 113 gehaltenen Schüssen ist er klar die Nummer eins der WM. Zu großes Lob scheint ihn aber peinlich...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.