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Maduro spricht sich für vorgezogene Wahlen aus

Parlamentspräsident Juan Guaidó weißt Vorschlag zurück / Er fordert weiterhin ein Ende der Präsidentschaft

  • Lesedauer: 2 Min.

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Nicolas Maduro, Präsident von Venezuela
Nicolas Maduro, Präsident von Venezuela

Caracas. Im Machtkampf in Venezuela hat sich Präsident Nicolás Maduro für vorgezogene Parlamentswahlen ausgesprochen. »Nehmen wir die Herausforderung an, uns vorgezogenen Wahlen zur Nationalversammlung zu stellen, damit wir mit Stimmen zeigen, wer den Rückhalt des Volkes genießt«, schrieb Maduro am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter. Einen möglichen Termin nannte er nicht. Die von der Opposition kontrollierte Volksvertretung ist bis Ende 2020 gewählt.

Die Opposition hatte die Parlamentswahl Ende 2015 mit großer Mehrheit gewonnen. Der linksgerichtete Präsident Maduro war vor einem Jahr für eine zweite Amtszeit gewählt worden, die er im Januar antrat. Parlamentspräsident Juan Guaidó rief sich daraufhin zum Interimspräsidenten aus und wurde von mehr als 50 Ländern anerkannt. Er hat seither aber vergeblich versucht, Maduro mit Massenprotesten aus dem Amt zu drängen.

Lesen sie auch zum Thema: Neokonservative Offensive. Nicht nur mit Juan Guaidó in Venezuela versucht Donald Trump, Lateinamerika als Hinterhof der USA zu sichern.

Guaidó wies Maduros Vorschlag zurück und bekräftigte seine Forderung nach einem Ende von dessen »widerrechtlicher Herrschaft«. Während Maduro am Montag den ersten Jahrestag seiner Wiederwahl feierte, erinnerte Guaidó daran, dass sich die Opposition an der »Farce« der Präsidentenwahl vom 20. Mai 2018 nicht beteiligt habe. »Eine neue Farce würde unsere Krise nur verschärfen«, schrieb Guaidó auf Twitter. dpa/nd

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