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Wohin mit dem Schweren Wasser?

Washington will die Islamische Republik mittels Boykottmaßnahmen zwingen, das multilaterale Atomabkommen zu verletzen

  • Von Hubert Thielicke
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Jenseits aller verbalen Drohungen, mit denen Washington Teheran überzieht, geht es um sehr handfeste Dinge. Mit einer Politik des »maximalen Drucks« versucht die Trump-Administration, Iran in die Knie zu zwingen: Es gab den nächsten Schlag gegen die Vereinbarung vom Juli 2015, genannt Gemeinsamer Umfassender Aktionsplan (JCPoA). Außenminister Mike Pompeo erklärte zwei für die Weiterführung des JCPoA wichtige Ausnahmen von den US-Sanktionen für beendet.

Die Ausfuhr von überschüssigem schweren Wasser und niedrig angereichertem Uran aus Iran soll, obwohl so im Abkommen festgeschrieben, künftig bestraft werden. Das Ziel: Iran soll die Urananreicherung und die Lagerung von schwerem Wasser einstellen. Zunächst aber sollen Ausnahmen für die Weiterführung der im Nuklearabkommen vorgesehenen Umbauten in der Anreicherungsanlage Fordo, dem Nuklearkomplex Arak und dem Teheraner Forschungsreaktor weiter gelten; Irans Kernkraftwerk in Bushehr b...


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