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Auf dem Zeitkarussell

Mit ihrem neuen Roman »Damals« eröffnet Siri Hustvedt vielschichtige weibliche Perspektiven

  • Von Stefanie Roenneke
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

New York 1979: Der Bankrott der Stadt liegt vier Jahre zurück; die Infrastruktur ist weiterhin schlecht, Arbeitslosigkeit und Kriminalität bleiben hoch; und Touristen wird als eine Art Survival-Guide vielleicht immer noch das Faltblatt »Welcome to Fear City« in die Hand gedrückt.

Während auf der einen Seite der Finanzmarkt und Bauunternehmer wie Donald Trump die Lage zu ihren Gunsten zu nutzen wissen, zieht es andererseits Musiker*innen, Künstler*innen und Schriftsteller*innen in die Stadt, wo relativ günstiger Wohnraum nach dem Abzug der Mittelschicht und nach der Abwanderung der traditionellen Industrie zur Verfügung steht; HipHop und Graffiti bildeten sich aus; Turnschuhe werden zur Street Fashion, um marode Gehwege auf dem Weg zur Arbeit zu meistern.

In diese Stadt zieht es auch S. H. oder »Minnesota«, die »Standardheldin« in Siri Hustvedts aktuellem Roman »Damals«, die dort für ein Jahr an ihrem Debüt schreiben will. Doch jenes Ne...


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