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Justizsenator will Task Force »Geldwäsche«

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Im Kampf gegen sogenannte »Clan-Kriminalität« will Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) eine Task Force »Geldwäsche« einrichten. So solle verhindert werden, dass Kriminelle ihre Beute in Immobilien investieren, sagte Behrendt dem »Tagesspiegel«. Laut Behrendt gibt es bundesweit etwa 60 000 Meldungen von Geldwäsche-Verdachtsfällen. Die meisten kämen demnach von Banken. Nur in fünf Fällen hätten sich Notare gemeldet, davon einer aus Berlin. Vor einem Jahr waren 77 Immobilien im Wert von rund neun Millionen Euro beschlagnahmt worden, die mutmaßlich mit kriminell erworbenem Geld gekauft worden waren. Man werde die Notare in der Hauptstadt, die den Kauf einer Wohnung oder eines Grundstücks beurkunden, nun sensibilisieren, sagte Behrendt. Drei Fachleute aus dem Landgericht sollen zusätzlich eingesetzt werden, die die Arbeit von Notaren prüfen. dpa/nd

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