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Berater plädieren für Rote Karte

Die Chefetage der Deutschen Bank wird auf der Hauptversammlung nichts zu lachen haben

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Stimmrechtsberater sind die neuen Sterne am Aktionärshimmel. Waren es früher Ratingagenturen und zuletzt Fondsgesellschaften wie Blackrock, die vermeintlich den Kurs von Großbanken und Industriekonzernen bestimmten, werden nun Stimmrechtsberater wie ISS beargwöhnt. Im vergangenen Jahr hatte sich diese US-Firma noch für eine Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Bank starkgemacht. Nun rät ISS seinen Kunden, der Führung der Bank auf der Aktionärshauptversammlung diesen Donnerstag in Frankfurt am Main die Rote Karte zu zeigen.

Stimmrechtsberater erfüllen für Investoren eine Aufgabe, die durch die Globalisierung der Aktienmärkte entstanden ist. Konzentrierten sich Anleger, Banken und Fonds früher auf die heimischen Börsen, sind etwa die großen deutschen DAX-Konzerne mittlerweile mehrheitlich in ausländischer Hand. Gleichzeitig investieren immer mehr deutsche Anleger ihr Geld im Ausland. Diese Internationalisierung hat...


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