Einmal Opa, zweimal Mittwoch

Aus Aufgabensammlungen der nd-Denkspielgemeinde

Von mim

Für diese Rubrik bitten wir Leserinnen und Leser stets um Denkspielvorschläge. Das Echo hält an, könnte aber wieder stärker werden. (Kontakte siehe Spalte links). Heute eine Aufgabe von Günter Matthiessen aus Bremerhaven:

Mein Sohn wollte etwas aus meiner Familiengeschichte erfahren. Also erzählte ich. Die Daten sind authentisch, der Dialog mit meinem Sohn ist fiktiv. »Mein Großvater Heinrich wurde im Spätsommer an einem Mittwoch geboren. Seinen 7. Geburtstag feierte er auch an einem Mittwoch.« Sagte daraufhin mein Sohn: »Dann weiß ich auch, in welchem Jahr er geboren wurde.« - In welchem Jahr war es?

Die Recherche zum Geburtsjahr von Oma Anna ist etwas komplizierter. Die Eingangsdaten dazu gibt es in der nächsten »nd.Commune«. mim

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120 und 80 Varianten, die böse 7 und eine Oma mit 40

Denkspiel-Ergebnisse aus »nd.Commune« vom 27. April

»Pyramidale Stapelangelegenheit«

Die erste Frage war relativ schnell beantwortet: Es gibt 5! = 1*2*3*4*5 = 120 mögliche Varianten, und fünf davon sind in einem Zug drehbar, damit der Stapel »richtig« steht. Die zweite Frage verlangte gewissermaßen vorab nach dem Beweis der Allgemeingültigkeit eines entsprechenden Bildungsgesetzes. In mehreren Lösungseinsendungen wurde dem auch durch die vollständige Induktion entsprochen. Weiterhin gibt es zwanzig verschiedene Stapel, für deren Sortierung genau fünf Züge benötigt werden. Für eine Musterlösung verweisen wir hier wie immer auf unsere Aufgabenquelle: www.schulmodell.eu/ images/stories/mathe/wochenaufgabe/ 603-karlludwig.pdf. Wir haben sechs eingegangene Lösungen als richtig gewertet, für den Buchpreis ausgelost wurde Reinhold Müller aus Leipzig: »Die Wismut damals & heute«, Bildband von Frank Schenke, Bild und Heimat.

»Drei Akkorde veränderten die Welt«

Für diese viertaktige Akkordfolge gibt es 80 Möglichkeiten. Fünf hat man, um den 1. und 3. Takt zu besetzen, vier für den 2. und wiederum vier für den 4. Takt, und 5*4*4=80. So hat es auch Eva Maria Westerhoff aus Erfurt »durchgespielt«, an die das verloste Hörbuch geht: »Eine bessere Zeit«, Roman von Jaume Cabré, gelesen von Stefan Kaminski, GoyaLIT.

»In großer Zahl auf Stellensuche«

Anders als bei der Suche nach der Nadel im Heuhaufen half hier ganz logische Systematik. Etwa so: Die ersten 9 Stellen werden von den einstelligen Zahlen gebildet, 90 zweistellige Zahlen bilden die nächsten 180 Ziffern usw., lautet der Ansatz. Durch Eingrenzung schafft man es letztlich zur Lösung. Die böse Ziffer 7 steht an der 206 788. Stelle der endlosen Zahl. Ole Zastrow aus Ansbach kam auch bis zu dieser Stelle und wurde ausgelost für: »Mark Twain - Leben in Bildern« von Paul Ingendaay, Deutscher Kunstverlag.

»kurz & knackig«

1. Kathis Oma ist 40 (!) Jahre alt, und 3. fasst der Tank 75 Liter. Etwas schwerer war es mit 2. Die Bildungsregel lautet: Eine Zahl mal 2 plus ihre Platzziffer ergibt die Folgezahl: 32*2+3=67. Richtig hatte alles auch René Liebig aus Wahrenholz, der Glück mit dem Buchlos hatte: »Dresden damals & heute: Der ehemalige Bezirk 1952-2015«, Bild und Heimat.

Besten Dank fürs Mitmachen und wieder viel Spaß beim nächsten Mal! mim