»Wir fallen und stehen wieder auf«

In Argentinien gehört wirtschaftliche Instabilität zum Alltag. Deshalb machen die Menschen auch in einer Krise wie der aktuellen einfach weiter. Inés Ripari schreibt.

  • Von Julia Wasenmüller
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Argentinien steckt in einer heftigen Wirtschaftskrise. Und Sie schreiben Gedichte. Warum?

Argentinien steckt fast immer in der Krise. Wirtschaftliche Instabilität begleitet uns schon seit Generationen. Deshalb heißt eine Krise wie die aktuelle nicht, dass wir aufhören, all die Dinge zu tun, die uns wichtig sind: zum Beispiel zu schreiben. Ich denke gar nicht so viel darüber nach, warum ich mich weiter der Poesie widme, sondern eher darüber, dass es jetzt in der Krise schwieriger ist. Nicht zu schreiben ist aber keine Option.

Warum ist es in der Krise schwieriger?

Ich habe mittlerweile drei Jobs, um über die Runden zu kommen. Es ist immer schwieriger, mir Momente freizuschaufeln, um zu schreiben.

Was sind das für Jobs?

Ich kümmere mich 30 Stunden pro Woche um alle administrativen Aufgaben einer Druckerei. Das hat zwar entfernt etwas mit der Literaturszene zu tun, ist aber unterm Strich ein ziemlich langweiliger ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

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