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Neue Ausstellung über Fürst Pückler in Branitz

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Cottbus. Fürst Pückler (1785-1871) war ein Feinschmecker und hatte gern Gäste. Erstmals gibt seit Sonntag eine neue Dauerausstellung im Cottbuser Schloss Branitz Einblicke in sein Privatleben. In der Schau »Fürst Pückler. Ein Europäer in Branitz« werden in elf Zimmern Exponate gezeigt, die etwas über seine Persönlichkeit und seine Vorfahren erzählen sollen, wie Kustodin Simone Neuhäuser erklärte. Die Besucher können zum Beispiel erfahren, welche Gäste im Schloss verkehrten und wer Pücklers Förderer waren. Nachgestellt sind in den Zimmern Gerichte, die der Fürst auftischen ließ. Auch seine Reisen in den Orient sind dokumentiert. Pückler unternahm sie zu Fuß, in der Kutsche und mit der Eisenbahn. »Ohne Reisen kann ich nicht schreiben, denn dann fehlt der Stoff, und Romane aus der Luft zu greifen fehlt es mir an Fähigkeiten«, hatte er einmal notiert. Schloss Branitz war der Alterssitz von Hermann Fürst von Pückler-Muskau. Dort hat er seine letzte Ruhestätte in einer Erdpyramide in einem See gefunden. dpa/nd

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