Werbung

Griechenland: Syriza verliert Mehrheit an Konservative

Partei von Regierungschef Tsipras liegt laut Prognose bei 27 Prozent / Konservative Nea Dimokratia bei 32 Prozent

  • Lesedauer: 2 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

In Griechenland hat die Linkspartei Syriza laut den ersten Prognosen des Staatsrundfunk ERT von 18 Uhr ihre Mehrheit an die konservative Nea Dimokratia verloren. Die kommt demnach auf 32 Prozent, die Partei von Ministerpräsident Alexis Tsipras nur auf 27 Prozent. Das wäre formell ein leichter Zugewinn von 0,4 Prozent gegenüber dem Ergebnis von 2014. Andere Nachwahlbefragungen, die am Abend veröffentlicht wurden, zeigten leicht andere Zahlen.

Gegenüber der Stagnation bei Syriza konnten die Konservativen fast zehn Prozent zulegen und sind damit in einer guten Ausgangsposition, um im Oktober die Parlamentswahlen zu gewinnen. Die Regierungspartei Syriza liegt in den Umfragen derzeit rund fünf Prozent hinter der konservativen Oppositionspartei Nea Dimokratia.

Um den dritten Platz bei den Europawahlen kämpfen laut ERT-Prognose die rechtsextremistische Partei Goldene Morgenröte und die sozialistische KINAL (Bewegung des Wandels). Beide liegen bei rund 7 Prozent der Stimmen. Die kommunistische Partei KKE kommt demnach auf etwa 6 Prozent.

Die linke pro-europäische Diem 25 holte laut Nachwahlbefragung rund drei Prozent der Stimmen. Damit muss die vom ehemaligen Finanzminister Yannis Varoufakis angeführte Formation noch um einen Sitz im Europaparlament bangen. Die Partei hattte mit dem bekannten Politiker und mit der Unterstützung von Model und Aktivistin Pamela Anderson etwa mit der Forderung nach einem Green New Deal europaweit Wahlkampf gemacht. In Griechenland konnten dieses Mal auch 17-Jährige wählen. mwi/mit Agenturen

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!