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Kein Land in Sicht für die Seenotrettung

Eine Ausstellung der Tageszeitung »neues deutschland«

  • Lesedauer: 2 Min.
Ausstellungsansicht
Ausstellungsansicht "Kein Land in Sicht für die Seenotrettung", Peter-Weiss-Haus, Rostock (Mai 2019)

Von gefeierten Helden zu angeklagten Schleppern? In den letzten drei Jahren hat sich das Bild der privaten Seenotrettung massiv gewandelt. Wöchentlich wird in den Nachrichten über Irrfahrten von Schiffen, vollbeladen mit geretteten Flüchtlingen, die endlosen Schikanen der Behörden in Italien und Malta und die öffentlichen Anklagen über angebliche Schlepperei berichtet.

Das »neue deutschland« hat die Seenotrettung von Anfang an journalistisch begleitet. Die Redakteure Sebastian Bähr, Johanna Treblin und Fabian Hillebrand waren auf zwei Rettungsmissionen und bei einem Aufklärungsflug dabei. Was sie erlebt und gesehen haben, ist Gegenstand dieser Ausstellung: Die Anspannung von Flüchtlingshelfern, wenn sie Menschen in Seenot entdeckt haben, die Angst der Geflüchteten auf den überfüllten Schlauchbooten, ihre Berichte über die Schrecken in Libyen und darüber hinaus. Die Schwierigkeit, im grauen Einerlei des Meeres Schiffbrüchige zu erkennen – die Erleichterung, wenn alle unversehrt an Bord angekommen sind.

Ausstellungsansicht
Ausstellungsansicht "Kein Land in Sicht für die Seenotrettung", FMP1, Berlin (Februar 2019)

Die Ausstellung zeichnet in fünf Stationen den zeitlichen Ablauf der Seenotrettung nach. Sie gibt einen Einblick in den Alltag der NGOS, die plötzlich zu Rettern im Mittelmeer geworden sind, und wie sie nun an ihrer Arbeit gehindert werden.

Wenn ihr die Ausstellung gern bei euch zeigen wollt, meldet euch bei uns. Ganz am Ende des Artikels findet ihr weitere Informationen dazu. Kontakt: info@muenzenbergforum.de

Ausstellungsansicht
Ausstellungsansicht "Kein Land in Sicht für die Seenotrettung", FMP1, Berlin (Februar 2019)

Termine:

16.9. bis 18.10.2019
RLS Sachsen, Demmeringer Str. 32, Leipzig

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