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»Nützlich« votiert

Die alten Volksparteien Frankreichs - Republikaner und Sozialisten - sind nur noch Splitterparteien. La France insoumise schneidet schwach ab

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bei der Europawahl hat die rechtsextreme Bewegung Rassemblement national (RN) mit 23,3 Prozent der abgegebenen Stimmen und 22 Sitzen im Europäischen Parlament gewonnen, im Vergleich zum Jahr 2014 verlor sie leicht. Die Partei unter von Marine Le Pen hat damit allerdings Emmanuel Macrons Bewegung La République en marche knapp auf den zweiten Platz verwiesen, die erstmalig bei Europawahlen antrat, 22,4 Prozent verbuchte und 21 Sitze bekommt.

Damit nahm Le Pen Revanche für ihre Niederlage gegen Macron bei den Präsidentschaftswahlen 2017. Seinerzeit hatten viele Wähler große Erwartungen in den unkonventionell daherkommenden Mann gesetzt, während das jetzige Wahlergebnis Züge eines »vote sanction« trägt und die Enttäuschung vieler Franzosen über ihren jungen Präsidenten und dessen neoliberale Reformen zum Ausdruck bringt.

Die Grünen, die im Jahr 2017 keinen eigenen Kandidaten aufgestellt hatte, errang jetzt mit 13,5 Prozent einen vielbeacht...


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