Werbung

Sudans Armee sieht in Sitzstreik Bedrohung

Khartum. In Sudan spitzt sich der Konflikt um die Proteste vor dem Armeehauptquartier in der Hauptstadt Khartum zu. Ein Armeesprecher erklärte im Fernsehen, der seit fünf Monaten anhaltende Sitzstreik sei zur Bedrohung für das Land geworden. Das Netzwerk »Sudanese Professionals Association«, das zu den Kundgebungen aufruft, warf der regierenden Militärjunta vor, für den Tod von drei Demonstranten in den vergangenen Tagen verantwortlich zu sein. Die Junta regiert das Land seit Mitte April, nachdem die Armee nach monatelangen Massenprotesten den langjährigen Machthaber Omar al-Baschir stürzte. epd/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln