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Eine Welt aus den Fugen

In Berlin wurde an die nationalsozialistische und die aktuelle Verfolgung von Sinti und Roma in Europa erinnert

  • Von Claudia Krieg
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Livemusik des Lichtenberger Musikers Janko Lauenberger und seines Begleiters ist gerade verklungen, als die Vorsitzende des Berliner Landesverbands der Sinti und Roma, Petra Rosenberg, einführende Worte spricht. Trotz der brütenden Mittagshitze sind etwa 100 Menschen zum Don-Bosco-Zentrum neben der Gedenkstätte »Zwangslager Berlin-Marzahn« gekommen, um an den 83. Jahrestag der Verschleppung der Berliner Sinti und Roma in das NS-Zwangslager Marzahn zu erinnern.

Neben der Vizepräsidentin des Bundestags, Petra Pau (LINKE) und dem Vizepräsidenten des Brandenburger Landtags, Dieter Dombrowski (CDU), findet sich unter den Gästen auch Walter Momper, der ehemalige Berliner Bürgermeister der SPD, den Rosenberg einen »alten Freund meines Vaters« nennt. Der 2001 verstorbene Berliner Sinto Otto Rosenberg hatte den Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma seinerzeit mitbegründet und war selbst im Marzahner Zwangslager interniert, bevor er in da...


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