Es funkelt alles!

Der Comic-Journalismus ist eine wachsende Nische auf dem Pressemarkt

  • Von Thomas Klatt
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Schon Goethe mochte Comics. Und zwar die des Rodolphe Töpffer aus Genf. »Es ist wirklich zu toll! Es funkelt alles von Talent und Geist! Einige Blätter sind ganz unübertrefflich«, urteilte der deutscheste aller deutschen Dichter und Denker über den 1846 verstorbenen Kollegen, der die Liebesabenteuer des Monsieur Vieux Bois, Monsieur Pencil oder die Geschichte des Monsieur Cryptogame in Bild und Untertext zu Papier brachte und damit als Wegbereiter des modernen Comic gilt. Keine betulichen Geschichtchen für bourgeoise Nachmittagssalons, sondern bissige Analyen der vermeintlich guten Gesellschaft. Auch Schiller versuchte sich an eigenen Comics, allerdings weit weniger erfolgreich. Es folgten die Neuruppiner und Münchener Bilderbögen oder eben die berühmten »Max und Moritz« und »Hans Huckebein« von Wilhelm Busch. Doch seltsamerweise ist das Comic-Genre in Deutschland nie so groß geworden wie etwa in den USA oder in Frankreich.

»Die N...

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