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Nichttraditioneller Sex, pfui Teufel!

»Pornografie« und »Obszönitäten«: Das Moskauer Bürgermeisteramt warnt Eltern vor der Teenager-Popband Frendzona

  • Von Ewgeniy Kasakow
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Sie riefen Jugendliche zum Suizid auf sowie zum Alkohol- und Drogenkonsum, heißt es. Ihre Texte und Videos hätten »pornografischen Charakter und propagieren nichttraditionelle sexuelle Beziehungen«. Die Liste der Vorwürfe ist beeindruckend lang. Das Schreiben des Departments für Arbeit und sozialen Schutz der Bevölkerung des Moskauer Bürgermeisteramtes vom 21. Mai 2019 warnt eindringlich vor dem Werk der Band Frendzona (»Friend zone«). Vormunde, Eltern und Adoptiveltern von minderjährigen Kindern werden in dem Rundschreiben dringend dazu aufgerufen, zu überprüfen, ob ihre Schutzbefohlenen die vermeintlich gefährliche Musik via Internet konsumieren.

Die Band, die seit April letzten Jahres existiert, befindet sich nicht zum ersten Mal im Visier der staatlichen Stellen. Vier unter Pseudonymen auftretende Teenager und eine Katze, die stets als Bandmitglied aufgeführt wird, sammeln im Netz Millionen Klicks: Sie tragen Anime-Kostüme, sp...


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