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Der Dokumentarfilm »Push - Für das Grundrecht auf Wohnen« plädiert für einen Kapitalismus ohne Auswüchse

  • Von Stefan Gärtner
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Nehmen wir an, in einer mittleren norddeutschen Großstadt werden fünf Nachbarskinder eingeschult, und die Schule, in die sie gehen sollen , ist eine, gegen die selbst beflissene Eltern nichts haben können. Frage: Wie viele dieser Kinder sehen sich in der Schule wieder? Antwort: Zwei. Die anderen sind mit ihren Eltern an die Peripherie gezogen, weil Wohneigentum in der Stadt für Normalverdiener nicht mehr erschwinglich ist, selbst wenn sie doppelt verdienen. Und das ist schon ein Luxusproblem, wenn, wie laut jüngster Studie der Bundesbank, Immobilienbesitz und Vermögen streng korrelieren und die Mieten derweil steigen und steigen.

Dabei ist Wohnen ein Menschenrecht, hören wir von der UN-Sonderberichterstatterin (vom Verleih des Films lustigerweise mit »Spezialreporterin« übersetzt) für Wohnungsfragen, die uns durch den Film führt, und Kapitalismus sei zwar in Ordnung, aber nur solange er sich mit dem Menschenrecht vertrage. Also er...


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