Eine Diktatur, die doch keine war?

Gerd Dietrich hat eine opulente Kulturgeschichte der DDR verfasst

  • Von Siegfried Prokop
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Nachdem Hermann Glaser, Jost Hermand und Axel Schildt mit Detlef Siegfried bereits umfassende Darstellungen zur deutschen Kulturgeschichte publizierten, in denen die der Bundesrepublik dominierte, war es höchste Zeit, eine Kulturgeschichte der DDR folgen zu lassen. Gerd Dietrich, 2010 emeritierter Professor der Humboldt-Universität zu Berlin, hat sie nun vorgelegt.

Der sonst üblichen Periodisierung (DDR-Gründung, Mauerbau, Ulbricht- bzw. Honecker-Ära, Mauerfall und Wende) folgt diese opulente, dreibändige Edition nicht. In Übereinstimmung mit der »Diktaturforschung« gliederte Dietrich seine Darstellung in die Abschnitte »Übergangsgesellschaft und Mobilisierungsdiktatur (1945-1957)«, »Bildungsgesellschaft und Erziehungsdiktatur (1958-1976)« sowie »Konsumgesellschaft und Fürsorgediktatur (1977-1990)«. Eine Periodisierung, die zum Widerspruch und zur Diskussion herausfordert. So wäre beispielsweise zu fragen: War die DDR in ihrem letzten ...

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