Werbung

Chamenei verurteilt Nahostpläne der USA

Teheran. Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei hat den von US-Präsidentenberater Jared Kushner vorangetriebenen »Nahostfriedensplan« als »großen Betrug für die islamische Welt« verurteilt. Die für Ende Juni angesetzte Konferenz in Bahrain, bei der Kushner die ökonomischen Aspekte seines Plans verdeutlichen will, solle einen »verräterischen, hinterhältigen Plan für Palästina« voranbringen, der von den USA als »Jahrhundert«-Plan verkauft werde, sagte Chamenei am Mittwoch. Er distanzierte sich von »früheren arabischen Führern, die glaubten, dass Juden ins Meer getrieben werden sollten«. Dies sei »nicht die Ansicht der Islamischen Republik« Iran. Er erneuerte den Vorschlag Teherans, ein Referendum zur Beilegung des Konflikts zwischen Israel und Palästinensern abzuhalten. Daran sollten »Juden, Christen und jüdische Bewohner Palästinas sowie palästinensische Flüchtlinge« teilnehmen. AFP/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln