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In der Pfütze der Himmel

Harald Juhnke

  • Von Hans-Dieter Schütt
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Meine sieben Leben« heißt die Autobiografie von Harald Juhnke. Metapher für das Windungsreiche, Situationsglückliche und Gefahrenresistente im Leben dieses umtriebigen Berliner Schauspielers und Unterhalters, der 2005 im Alter von 75 Jahren starb. Dem erst langsam - in der Zerfurchung durch Erfahrung und aus den Folgen seiner Unkontrolliertheiten heraus - ein gestalterisches Gesicht gelang. Der in so viele Rollen hineinfloh, auf der Bühne und vor der Kamera, und der doch nie zu sich selber zu finden schien. Findet, wer mit Auftrittstalent geschlagen ist, überhaupt je zu sich selbst?

Er nannte sich augenzwinkernd den »Sinatra für Arme«, aber freilich war er nicht Sinatra. Er sagte auch, er sei »nur der Harald«, aber auch das hat er, genau genommen, niemals sein dürfen. Er blieb ein Zerrissener; nicht im Kampf gegen den Alkoholismus kräftigte sich sein künstlerisches Vermögen, sondern: Just im tragisch öffentlichen Ausleben dieser...


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