Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Recycling schon eingebaut

Plastikmüll könnte künftig vermieden werden. Wissenschaftler in den USA haben einen Kunststoff entwickelt, dessen Bausteine sich leicht in verschiedenen Produkten wiederverwenden lassen.

  • Von Elke Bunge
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Das Entsorgen, Wiederverwenden oder gar Vermeiden von Plastikmüll gehört heute zu den größten Umweltherausforderungen der Menschen. Gefragt sind vor allem politische und wirtschaftliche Lösungen, aber auch die chemische Forschung ist gefordert, Alternativen zu den gegenwärtigen Plastikerzeugnissen zu finden. Ebenso intensiv wird an der Wiederaufbereitung bereits vorhandener Plastikprodukte geforscht.

Ein Forscherteam um Brett Helms vom Lawrence Berkeley National Laboratory in Kalifornien hat einen recycelbaren Kunststoff entworfen, der sich wie ein Lego-Spielset auf molekularer Ebene in seine Bestandteile zerlegen und dann wieder zusammensetzten lässt. Dabei kann er immer wieder eine andere Form oder Textur annehmen. Wie die Wissenschaftler im Fachblatt »Nature Chemistry« (DOI: 10.1038/s41557-019-0249-2) schreiben, ist das ohne Leistungs- oder Qualitätseinbußen möglich.

Das neuartige Material heißt Polydiketoenamin oder PDK. ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.