Auf sozialer Gerechtigkeit aufgebaut

Die ILO - auch nach 100 Jahren Arbeit kein Fall für die Rente.

  • Von Marc Engelhardt , Genf
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.
Die Internationale Arbeitsorganistion ILO setzt sich seit 100 Jahren für soziale Gerechtigkeit, Menschen- und Arbeitsrechte in aller Welt ein.⋌ Fotos: International Labour Organization (ILO)

Vor 100 Jahren lag Europa in Trümmern, und in Versailles wurde über die Ordnung nach dem Ersten Weltkrieg entschieden. Während vor den Toren von Paris zunächst vor allem Gebietsabtretungen und Reparationen die Diskussion beherrschten, gingen in den Städten hunderttausende Arbeiterinnen und Arbeiter auf die Straße und forderten, ein Friedensabkommen müsse auch ihr Leben verbessern. Die Bedingungen für die, die Arbeit hatten, waren erbärmlich: In den Fabriken schufteten Arbeiter 15 Stunden am Tag für einen Hungerlohn. Kinderarbeit war die Norm, Arbeitssicherheit ein Fremdwort. Am 25. März 1911 etwa war in New York eine Kleiderfabrik in Flammen aufgegangen, der größte Arbeitsunfall seinerzeit. 146 Arbeiterinnen, die meisten von ihnen junge Immigrantinnen, kamen um. Daraufhin wuchs in den Vereinigten Staaten der Druck auf Arbeitgeber, für die Sicherheit von Arbeitern zu sorgen. Nach dem Krieg war eine weltweite Bewegung für Arbeiterrechte ...

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