Drogen oder nicht?

Der Fall Iwan Golunow sorgt in Russland für Aufsehen

  • Von Ute Weinmann
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Seit Samstag sitzt der russische Investigativ-Journalist Iwan Golunow in seiner Moskauer Mietwohnung unter Hausarrest. Die ermittelnde Behörde wirft ihm versuchten Handel mit Drogen vor - ein Delikt, auf das mindestens zehn Jahre Haft steht. In seinem Rucksack stellte die Polizei knapp vier Gramm der Aufputschdroge Mephedron sicher, bei einer Hausdurchsuchung fünf Gramm Kokain. Erste Tests konnten jedoch keine Drogenspuren in und am Körper des 36-Jährigen feststellen. Nicht nur er selbst beteuert seine Unschuld. Selbst Prominente, darunter Schauspieler und Musiker, setzen sich für ihn ein. Eine in ihrem Ausmaß beispiellose Unterstützungswelle soll mit einer Demonstration am 12. Juni, dem russischen Unabhängigkeitstag, einen weiteren Höhepunkt erreichen.

Golunow zählt nicht zu den Journalisten, die einer breiten Öffentlichkeit bekannt sind, deshalb mag die bedingungslose Solidarität mit ihm auf den ersten Blick verwundern. Aber sei...

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