Ansprechbar sein

Neuer Antisemitismusbeauftragter will Alltagserfahrungen von Juden in Berlin thematisieren

  • Von Jérôme Lombard
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Wir sprechen immer noch viel zu häufig über Antisemitismus, ohne die Perspektive der jüdischen Community ausreichend zu berücksichtigen.« Das sagte der neue Berliner Landesbeauftragte für Antisemitismus, Lorenz Korgel, in der vergangenen Woche im Abgeordnetenhaus. Der Rechtsausschuss hatte auf Antrag der FDP-Fraktion das Thema Präventionsarbeit gegen Antisemitismus auf die Tagesordnung gesetzt. Zu der öffentlichen Anhörung waren neben dem Landesantisemitismusbeauftragten auch Vertreter von Organisationen, die sich in Berlin in der Bildungsarbeit gegen Juden- und Israelhass engagieren, gekommen, um ihre Expertise mit den Abgeordneten zu teilen.

Korgel skizzierte die Schwerpunkte seiner Arbeit: »Ich will die Perspektive von Jüdinnen und Juden in den Mittelpunkt des öffentlichen Diskurses rücken«. Deswegen wolle er schnellstmöglich das Gespräch mit Vertretern der jüdischen Gemeinde suchen. »Ich verstehe mich in erster Linie als Ansp...


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