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Tote in Sudan bei Generalstreik

Khartum. In Sudan sind bei einem von der Opposition ausgerufenen Generalstreik nach deren Angaben bis Montag mindestens vier Menschen erschossen worden. Das Zentrum der Hauptstadt Khartum sei auch am zweiten Tag der Proteste gegen die herrschende Militärjunta nahezu ausgestorben, sagte ein Sprecher der Opposition der »Sudan Tribune«. Die Junta kündigte an, die Präsenz von Soldaten und den berüchtigten schnellen Unterstützungstruppen zu verstärken. Die oppositionelle Sudanese Professionals Association erklärte, viele Streikende seien festgenommen worden. Unterdessen wurden drei der vier zuletzt verhafteten Oppositionsführer am Montag freigelassen, wie die staatliche Nachrichtenagentur SUNA meldete. Das Schicksal des vierten Inhaftierten, eines Gewerkschaftsführers, war unklar. epd/nd

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