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Mindestvergütung für Azubis ab 2020

Auf Beschluss der Bundesregierung sollen Lehrlinge von 2020 an im ersten Ausbildungsjahr mindestens 515 Euro pro Monat erhalten. In den Folgejahren soll sich die Ausbildungsvergütung erhöhen: im Jahr 2021 auf 550 Euro, ein Jahr später auf 585 Euro und ab 2023 auf 620 Euro. Zudem sind Aufschläge für Azubis im zweiten, dritten und vierten Ausbildungsjahr geplant. Tarifverträge haben aber weiterhin Vorrang vor der Mindestausbildungsvergütung, auch dann, wenn sie geringere Vergütungen für Auszubildende vorsehen. Das gilt auch für künftige Tarifabschlüsse.

Der Gesetzentwurf beinhaltet außerdem neue, international besser verständliche Bezeichnungen für die Abschlüsse nach einer beruflichen Fortbildung.

Unterschiedliche Bindung an Tarifverträge in Ost und West

Knapp die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland arbeitet in Betrieben mit einem Branchentarifvertrag, so das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Demnach waren 2018 rund 46 Prozent der Beschäftigten in Firmen tätig, für die ein Branchentarifvertrag gilt. Die Tarifabdeckung ist dabei im Westen deutlich höher als im Osten: Rund 49 Prozent der westdeutschen und etwa 35 Prozent der ostdeutschen Beschäftigten unterliegen einem Branchentarifvertrag.

Die Verbreitung von Firmen- oder Haustarifverträgen blieb im Vergleich zum Vorjahr weitgehend konstant: Sie galten für acht Prozent der westdeutschen und für elf Prozent der ostdeutschen Beschäftigten. 44 Prozent der westdeutschen und 55 Prozent der ostdeutschen Beschäftigten arbeiteten in Betrieben ohne einen Tarifvertrag.

Jeder Vierte ohne Ausbildung

Jeder Vierte in Deutschland (25,6 Prozent) ab 15 Jahren hat keine anerkannte Berufsausbildung. Bei den deutschen Staatsangehörigen trifft dies auf 22,2 Prozent zu, bei EU-Staatsangehörigen auf 41,2 Prozent und bei Dritt-Staatsangehörigen auf 58,9 Prozent.

In vier Ost-Landkreisen verdienen Frauen mehr als Männer

In vier Landkreisen in Ostdeutschland verdienen Frauen mehr als Männer. Das geht aus einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. So haben in Cottbus vollzeitbeschäftigte Frauen ein rund vier Prozent höheres Einkommen als vollzeitbeschäftigte Männer. Auch in Frankfurt an der Oder, Dessau-Roßlau und Schwerin liegen sie im Schnitt mit ihren Bezügen vor den Männern. Im bundesweiten Durchschnitt verdienen dagegen in Vollzeit tätige Männer 21 Prozent mehr.

Auf Kreisebene unterscheidet sich die Lohnlücke erheblich. Im Bodenseekreis, in Ingolstadt oder im Landkreis Dingolfing-Landau verdienen vollzeitbeschäftigte Frauen beispielsweise rund 40 Prozent weniger als Männer, in Cottbus dagegen vier Prozent mehr.

Dass es in Cottbus einen gegenläufigen Trend bei den Verdiensten von Frauen gibt, hat laut IAB-Studie einen Grund: Der öffentliche Dienst bietet ihnen häufig attraktive Verdienstmöglichkeiten. So sind ein Fünftel der Frauen hier tätig. Männer sind in Cottbus dagegen überdurchschnittlich häufig in der Zeitarbeitsbranche tätig. In der Industrie sind in Cottbus vergleichsweise wenige Männer beschäftigt. epd/nd

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