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Das falsche Knie operiert oder das falsche Medikament geschluckt: Jeder Patient hat Angst vor Fehlern. Die Prüfer der Krankenkassen fordern mehr Anstrengungen, um Behandlungsfehler zu vermeiden. In jedem vierten Fall finden sie den Verdacht eines Patienten auf eine fehlerhafte Behandlung bestätigt, wie aus einer Statistik für 2018 des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen hervorgeht.

So wurden im Jahr 2018 rund 14 100 Gutachten angefertigt, etwas mehr als 2017. In knapp jedem vierten Fall (3500) bestätigte sich der Verdacht des Patienten auf einen Fehler. In 2800 Fällen wiesen die Gutachter zudem nach, dass dieser für den gesundheitlichen Schaden verantwortlich war. In den meisten Fällen ging es um Operationen. Als Beispiele nannten die Prüfer eine Bandscheiben-OP an der falschen Bandscheibe oder eine übersehene Eileiterschwangerschaft.

Die Dunkelziffer sei hoch, sagen die Gutachter, die eine Berichtspflicht für besonders schwere Fehler wie etwa Verwechslungen fordern, damit die Abläufe in den Kliniken überprüft werden können.

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