Krasse Kopien kostspieliger Kosmetik

Das Hauptzollamt Frankfurt (Oder) fand 50 000 gefälschte Parfümflakons, rund die Hälfte ist jetzt geschreddert

  • Von Jeanette Bederke
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Ruppmann zeigt die Fälschung. Rechts steht das Original.

Martin Ruppmann ist sichtbar geschockt. Der Geschäftsführer des Kosmetikverbandes VKE steht vor 16 Paletten mit gefälschtem Markendüften in einer Aservatenhalle des Hauptzollamtes Frankfurt (Oder) und hält zwei Flakons in den Händen. »Das ist erschreckend beeindruckend, teuflisch gut gemacht«, sagt er und kneift prüfend die Augen zusammen. Auf den ersten Blick sind die aus Metall und Glas kompliziert zusammengesetzten Parfümbehälter nicht zu unterscheiden.

»Doch bei der Kopie wurde schlampiger gearbeitet, sieht man Nähte und Fehler im Metall. Außerdem ist der Originalduft deutlich dunkler und riecht viel intensiver«, stellt er dann fast schon triumphierend fest. Ruppmann ist vom Fach. Sein Verband vertritt 60 namhafte Hersteller von Kosmetika. Er hat täglich mit der Bekämpfung von Markenpiraterie zu tun. »Die Billigkopien stammen allesamt aus China«, sagt er.

Für den Laien seien Original und Plagiat nur schwer zu unterscheiden, gibt er z...

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